Freitag, 23. Juni 2017

Flatterhaft Workshop mit Extra-Tipps
Der gestrige Tag war temperaturmäßig wohl nicht mehr zu toppen. An solchen Tagen wird hier frühmorgends Durchzug gemacht. Anschließend lasse ich die Thermo-Rollos runter und komme mir vor, wie in einer Dunkelkammer. Zum Basteln muss ich die Lampe anmachen und nebenbei läuft ein Ventilator. Beim Workshop abends ging es trotzdem heiß her. Nein, wir haben nicht embosst! Das mussten wir uns dann doch nicht antun. Es wurde gestempelt, was das Zeug hielt. Auch die Big Shot wurde heiß gekurbelt. Heraus kamen tolle, voll funktionsfähige flatterhafte Karten.
Ich durfte sogar zwei Videos drehen, auf denen alle Kolibris und Schmetterlinge in Aktion waren. Doch leider... Wir hatten uns vor kurzem neue Lampen gegönnt. Die sind so hell, dass ich jetzt am Tisch keine zusätzlichen Tageslichtlampen mehr zum Workshop aufstellen muss. Meine Kamera allerdings kommt wohl mit der Helligkeit nicht so gut klar. Was früher ging, muss heute neu ausprobiert werden. Kurz: die Videos sind völlig überbelichtet. Das habe ich beim Aufnehmen nicht bemerkt. Tut mir leid.
Aber ich hatte ja schon mal ein Video eingestellt, und dabei meine erste flatterhafte Karte vorgestellt:
Wer möchte, kann ja nochmal reinschauen.
Dafür zeige ich Euch noch, wie Ihr verschiedene Möglichkeiten des Ziehmechanismusses anbringen könnt.
Die wohl gängigste Methode ist ein Loch an den oberen Rand des Schiebers mit dem flatterigen Motiv zu stanzen. Dadurch ein Band ziehen und befestigen. Fertig zum Rausziehen.

Eine andere Methode ist Ausstanzungen so tief in die Karte und den Aufleger machen, dass der Schieber direkt angefasst und herausgezogen  werden kann.


Übrigens, die neuen Mini-Dimensionals sind super. Schaut mal, wie toll die hinter dem Mini-Schmetterling verschwinden:
Aber zur nächsten Möglichkeit des Herausziehens:
Dabei wird ein Element an den oberen Bereich des Schiebers gestempelt, wie z.B. Blätter und mit dem passenden Framelit nur halb gestanzt.
Für die Teil-Ausstanzung dürft Ihr das Framelit nur so weit mit der oberen Acrylplatte abdecken, wie gestanzt werden soll. (Die Walze stanzt ja nur unter Druck durch das Papier. Wo keine zweite Acrylplatte mehr ist, ist die Höhe zu gering und das Ausstanzen funktioniert nicht mehr.)
Anschließend rechts und links neben der Ausstanzung den Farbkarton bis zum Rand abschneiden.
Noch ein Tipp für Ausstanzungen mit der Big Shot:
Bei langen Kanten, empfiehlt es sich die Stanzteile (mit dem Farbkarton versteht sich), wenn möglich über eine Ecke durch die Big Shot laufen zu lassen. Die Walze kann leichter über eine Ecke auf die Höhe der Framelits sauber stanzen, als über eine komplette Seiten-(mauer):
Hier auf dem Foto könnt Ihr erkennen, dass ich Farbkarton und Thinlit schräg auf der Präzisionsplatte positioniert habe. Die Walze beginnt so an der Ecke zu stanzen. Damit werden die Ausstanzungen auch präziser. (Natürlich muss jetzt noch die Acrylplatte drauf.)
Ich hoffe mit meinen Tipps niemanden gelangweilt zu haben. Es gibt aber reichlich Einsteiger in dieses tolle Hobby, die - wie wir alle - über Tipps dankbar sind, die unser Kreativsein erleichtern.
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen viel Spaß beim Umsetzen Eurer Ideen.
Braucht Ihr weitere Unterstützung oder Material von Stampin' Up! könnt Ihr Euch gerne an mich wenden. Es macht mir Freude anderen zu helfen, getreu unserem Leitspruch:
Euer Stempelkeks
Christina



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