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Sonntag, 26. Juni 2022

"Süße Grüße" mit dem Produktpaket Alphabest inklusive Anleitung

Schon als ich das Produktpaket Alphabest im Katalog entdeckt hatte, kam mir die Idee, daraus "süße Worte" zu gestalten. So ist jetzt als erstes eine Hallo-Box mit Klarsichtdeckel entstanden:


Verpackt habe ich Küsschen, die zwar im Moment in Sommerpause sind, aber sie kommen ja wieder. *zwinker*.

Ich habe dafür je einen Streifen Designerpapier in 2,75 cm x 9,5 cm geschnitten und das Küsschen damit umwickelt. Der Boden liegt dann doppelt und kann geklebt werden. Verwendet habe ich hier das Designerpapier Kreislauf der Natur, das Du ab 1.7. in der Sale-A-Bration als Gratisartikel für 60 Euro Umsatz bekommen kannst.

Das Stempelset Alphabest hat nicht nur Buchstaben in allen möglichen Sprachen, also nicht nur mit ä-ö-ü-Punkten, sondern auch die französischen Varianten... Ausserdem enthält es verschiedene Rahmen  und auch einen vollflächigen Stempel für das Etikett. Die passende Handstanze Bestes Etikett macht das ganze perfekt. Also meine Buchstaben mit Rahmen nach Wahl aufgestempelt, ausgestanzt und mit einer schlanken Linie Mehrzweck-Flüssigkleber oben auf die eingepackten Küsschen geklebt. Mit Mehrzweck-Flüssigkleber kann ich die Position noch ein wenig richten, wenn es nicht so ausgerichtet aufliegt, wie ich mir das wünsche.

Für die Schachtel habe ich ein Stück Farbkarton Blütenrosa in 17,5 cm x 8 cm geschnitten und rundum bei 2,5 cm gefalzt. Weitere Zuschnitte entnehme doch bitte meiner Skizze:

Die Klebelaschen an den Stirnseiten habe ich auf 1,5 cm beim Farbkarton gekürzt. 

Für den durchsichtigen Deckel habe ich Klarsichtfolie genommen. Ebenfalls in 17,5 cm x 8 cm.

Die Folie muss auf der Papierschneidemaschine mehrfach mit der Falzklinge gefalzt werden, da das Material sperriger ist als Farbkarton. Damit der Deckel gut in die gefüllte Schachtel passt, habe ich rundum einen Hauch mehr als 2,5 cm gefalzt. So wird der Deckel minimal kleiner. Die "Klebelaschen" habe ich bei der Folie nicht gekürzt und auch nicht geklebt, sondern nur übereinandergelegt. Klarsichtfolie kleben sieht immer unschön aus. Da der Deckel in den Boden rein gesteckt wird, hält es auch so.

Falls ich noch Küsschen irgendwo finden kann, versuche ich noch andere "süße Grüße" zu gestalten. Die Ideen und Maße gebe ich Dir dann gerne weiter.

Bis dahin genieße die Ferien - hier in NRW sind seit Freitag Mittag Sommerferien - oder mache Dir sonst eine schöne Zeit.

Kreative Grüße

Dein Stempelkeks

Christina

Mittwoch, 5. August 2020

Stamparatus-Ideenreihe Teil 4 - Bordüre stempeln

Im letzten Beitrag habe ich Euch mit dem Stamparatus das Stempeln durch Umsetzen der Seitenplatte von oben nach unten gezeigt. Das funktioniert natürlich auch seitwärts, dann gibt es eine Reihe, quasi eine Bordüre mit demselben Stempelmotiv. Ich habe für mein Beispiel die Kaffeetasse aus dem Stempelset Nichts geht über genommen:
Zusätzlich zur Fotoanleitung habe ich heute ein paar zusätzliche Tipps für Euch.
Wenn ich kleine Stempelmotive mit den normal großen Stempelkissen auf der Seitenplatte des Stamparatus einfärbe, habe ich meistens auch Stempelfarbe ausserhalb des Motives auf der Platte:
Mit den Stampin' Spots geht es da bedeutend einfacher. Manche Stampin' Spots gibt es bereits fertig in den Komplett-Kartensets (JK S.7-8), oder die Zusammenstellung Klassische Stampin' Spots im Set in Anthrazitgrau, Jade, Osterglocke, Flamingorot, Amethyst, Grüner Apfel, Glutrot und Tannengrün (JK S247). Das Stempelkissen bei den Stampin' Spots ist 2,5 cm x 2,5 cm groß.
Oder Ihr nehmt die Stampin' Spots ohne Tinte (5er Pack) JK S.147 und füllt diese selber mit Nachfüller in gewünschter Farbe. In meiner Reihe auf dem oberen Foto ist das vierte, ein selbst gefüllter Stampin' Spot in Kürbisgelb.
Ich habe mir den Deckel und Boden der selbstgefüllten Stampin' Spots beschriftet und zusätzlich einen  Farbpunkt drunter geklebt. Relativ neu habe ich den Tipp (ich weiß leider nicht mehr wo, bzw. bei wem) mit einem Klettpaar eine "Finger-Halterung" anzubringen:
Ich hab es ausprobiert und finde es ganz gut. Dazu habe ich von einem abgenutzten Fingerschwämmchen den Schaumstoff abgemacht (abgenutzt, da dieses noch aus der Zeit vor Stampin' Up! stammt) und statt dessen einen weichen Klettpunkt aufgeklebt. Den schrubbeligen Teil des Klett-Paares habe ich auf den Boden des Stampin' Spots gesetzt.
Damit habe ich den kleinen Stampin' Spot besser in der Hand:
Stempel damit einfärben, klappt wunderbar:
Und zum Ablegen setze ich ihn dann einfach in den Deckel:
Dank des Klett-Paares ist die Finger-Halterung schnell abgenommen und auf den nächsten Stampin' Spot gesetzt. Aber zurück zur heutigen Technik mit dem Stamparatus.
Das Motiv - hier die Tasse - wird im Bereich des ersten Scharnierabstands positioniert, mit der Seitenplatte aufgenommen und auf den Farbkarton (bestenfalls in die Ecke eingelegt) abgestempelt. Dann wird die Seitenplatte aus dem Scharnier genommen und einen Absatz weiter - hier nach rechts - wieder eingesetzt...
Der Stempel wird neu eingefärbt und abgestempelt.
Mit der Tasse ist es knapp, aber es passt. Dann die Seitenplatte wieder ausklinken, eins weiter nach rechts setzen, Stempel einfärben...
...und abstempeln, bis die Reihe voll ist, bzw so weit, wie Ihr es haben möchtet. Wenn das Motiv am Ende über den Farbkarton hinaus geht, habe ich gerne ein Schmierblatt (hier ein Kariertes Papier im Kleinformat) als Unterlage.
Dann bleibt die Stamparatus-Grundplatte, bzw die Schaumstoffmatte für die Klarsichtstempel sauber.*zwinker*
Passend zur Kaffetasse gibt es in dem Stempelset eine Füllung. Damit möchte ich die Tassen farblich unterschiedlich gestalten. Dafür richte ich mir den Stempel an der ersten Tasse aus.
Ach ja, auch für das gezielte Ausrichten gibt es einen Tipp.
Die Klarsichtstempel kleben leider gerne auch an den Fingern. Wenn ich auf meiner gestempelten Tasse den Füllstempel positioniert habe und meine Finger weg nehmen möchte, passiert es oft, dass der Stempel wieder verrutscht.
Als Hilfsmittel nehme ich da ein Stück Klarsichtfolie. In die Ecke der Klarsichtfolie setze ich meinen Stempel so, wie ich ihn zum Abstempeln brauche, d.h. die Rückseite zu mir gewandt.
Den Stempel schiebe ich jetzt mit der Folie an die richtige Position:
klappe die Seitenplatte drüber und nehme so den Stempel auf:
Der Stempel haftet stärker an der Seitenplatte, als auf der Folie. Beim Aufklappen der Seitenplatte fällt die Folie meist schon wieder ab:
Wenn nicht, lässt sie sich leicht lösen.
Jetzt wird der Stempel wieder eingefärbt, abgestempelt und bei unserer Technik die Seitenplatte um ein Scharnier versetzt.
Jetzt reinige ich den Stempel mit dem Reinigungsprofi, da ich ja die Farbe wechseln möchte.
Meiner ist von der vielen Benutzung schon ganz schön verfärbt. Er wird auch immer mal wieder in der Waschmaschine gewaschen, die Verfärbung bleibt. Das stört mich aber nicht, da er die aufgenommene Farbe nicht wieder abgibt. Für das Reinigen am Stamparatus habe ich mir einen Reinigungsprofi übrigens halbiert. Dann ist er noch einfacher handzuhaben, und ich habe Zwei. *zwinker*
Der saubere Stempel wird dann mit der nächsten Farbe eingefärbt, abgestempelt, ...
...gereinigt, bis die Tassen alle gefüllt sind:
Den Stempel für den Dampf des heißen Kaffees positioniere ich wieder mit meiner Klarsichtfolie:
Seitenplatte zum Aufnehmen des Stempels drauf klappen
und los geht's wieder: einfärben, abstempeln, Platte versetzen...
...bis alle Tassen dampfen.
Das kleine Sternchen stemple ich mit einem Acrylblock A in den verschiedenen Farben rund um die Tassen verteilt.
Damit meine Tassen nicht schweben, klebe ich einen Streifen Espresso Farbkarton als Regalbrett drunter.
Auch da orientiere ich mich gerne an kariertem Papier.
Die Texte sind ebenfalls im Stempelset enthalten. Ich habe sie direkt auf die Grundkarte mit Espresso gestempelt.
Eine ähnliche Karte mit mehreren Auflegern hatte ich vorher schon mal gemacht:
Ihr seht, der Stamparatus lässt sich wirklich vielseitig anwenden und bietet uns ganz neue Möglichkeiten.
Morgen gibt es eine weitere Idee.
Habt einen schönen Tag. Es soll ja richtig heiß werden. Puuh, hier oben im 4.OG unterm Flachdach wird es bestimmt wieder muckelig warm.

Kreative Grüße
Euer Stempelkeks
Christina

Donnerstag, 24. März 2016

Meine neuste Errungenschaft

Meine neueste Errungenschaft

Letzte Woche Mittwoch war ich auf der Creativa in Dortmund. Mit einer Freundin habe ich mich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, da Kombiticket, morgens auf den Weg gemacht. Hier in Ratingen fuhr die S-Bahn pünktlich ab. In Essen sind wir dann flugs zum nächsten Bahnsteig, um festzustellen, dass unser Anschlusszug 5 Minuten Verspätung haben wird. Naja, 5 Minuten Verspätung bescheren uns in Dortmund einen flotteren Schritt für den nächsten Bahnsteigwechsel. Die Anzeige und auch die Durchsage:  "15 Minuten Verspätung!" beendeten unsere Überlegungen, ob die verbleibende Zeit denn reichen würde. Mit 20 Minuten Verspätung kam dann ein Ersatzzug. Der geplante Zug ist mit Schaden gar nicht erst am Stanrtbahnhof los gefahren.  Also standen Überlegungen an, wann denn vom Do-HBf weiter. Die U-35 fährt zwar in kurzen Abständen, aber die nehme ich schon lange nicht mehr. Die ist mir einfach an diesen Tagen zu voll! Ich bevorzuge die Anbindung zum Signal-Iduna-Park. Und da hatte ich den Fahrplan natürlich nicht im Kopf. Aber ich kann ja lesen. Alles in allem waren wir immer noch fünf Minuten vor Öffnung der Creativa vor Ort. Wunderbar!
Ausgiebig sind wir durch alle Hallen gegangen. Im Internet und auch bei meiner Upline! Helga hatte ich diese "light box" schon gesehen. Als ich sie dann bei der Creativa sah und mir viele Ideen dazu kamen, habe ich sie gekauft. Sie ist bestückt mit Buchstaben in schwarz auf Folie. Diese kann man in die drei Reihen einstecken und so immer wieder neu "beschriften".
Schwarz - Weiß war mir zu langweilig und so habe ich mit Transparentpapier etwas Farbe ins Spiel gebracht. Jetzt habe ich eine schöne, bunte Ostervariante. Mit unserer Klarsichtfolie habe ich mir eigene Einsteckkärtchen gemacht und österliche Motive mit Stazon darauf gestempelt.
Im Dunkeln mit "Licht an" sieht es dann so aus:
Leider kommen die Farben auf dem Foto nicht so gut rüber. In Natura ist es richtig schön.
Ach übrigens, die Wiese habe ich mit einem Rasen-Bordürenstanzer und grünem Transparentpapier gemacht. In zwei verschiedenen Höhen wirkt es richtig gut.

Auf diesem Weg also schon einmal Frohe Ostergrüße an alle meine Blogleser.

Euer Stempelkeks
Christina